Mündliche Anfrage: Treibt Niedersachsen Wettspieler zu illegalen Wettanbietern?

Die Kleine Anfrage eines Abgeordneten der CDU-Fraktion bezieht sich auf einen Zeitungsartikel in der Neuen Presse vom 20.02.2016, nach dem private Internetanbieter bei Wetten Ausschüttungsquoten von 90 bis 95 Prozent hätten. Die Gewinnquote bei Oddset / Toto-Lotto Niedersach-sen liegt hingegen nur bei 66,67 Prozent. Die Gewinnquote im Internet sei dadurch bedingt für die Spieler wesentlich attraktiver als das legale Angebot in Niedersachsen, zumal Toto-Lotto keine Sportwetten über das Internet anbieten darf. Vor diesem Hintergrund möchte der Abgeord-nete wissen, wie die Landesregierung gegen illegale Anbieter vorgeht und ob es Initiativen gibt, wie Toto-Lotto Niedersachsen Kunden zurück-gewinnen kann.

Die Landesregierung gibt hierzu an, in Bezug auf das Wettangebot von Toto-Lotto Niedersachsen keine Initiativen zu planen. Davon abgesehen gehe das Ministerium für Inneres und Sport als Glücksspielaufsichtsbehörde gegen unerlaubte Sportwettangebote vor. Dabei standen zunächst die in Niedersachsen ansässigen lokalen Sportwettvermittlungsstellen im Vordergrund, soweit ihre Angebote gegen die materi-ellen Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags verstoßen (Ausgestaltung des Wettprogramms oder der räumlichen Trennung von Sportwettver-mittlung und Spielhallen). Das Vorgehen gegen Internetangebote werde mit den anderen Ländern im Sinne einer Arbeitsteilung koordiniert.

Die komplette Antwort auf die Mündliche Anfrage (Drucksache 17/5350) kann unter www.landtag-niedersachsen.de eingesehen werden.